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Tags: Halswirbelsäule, Plexus, cervicalis, brachialis, Halswirbel, Vertebra prominens, Atlas, Axis, Kopfgelenk, Articulatio atlantoaxialis, Wirbel, Wirbelsäule, Columna vertebralis, Nervengeflecht, Spinalnerv, Spinalnerven, Skelett, Skelet, Skeletos, Skelettsystem, Stützsystem, Knochen, Knochen, Wirbel, Wirbelkörper, Corpus vertebrae, Bandscheibe, Discus intervertebralis, Bandscheiben, Disci intervertebralis, Wirbelkanal, Canalis vertebralis, Rückenmark, Medulla spinalis, Achselarterie, A., Arteria, vertebralis, axillaris, Orthopädie, Neurologie, Anatomie, Physiologie, Mensch, Medizin, Humanmedizin, Bild, Grafik, Illustration, Zeichnung

Anatomie ZNS, Rückenmark (Medulla spinalis) im Wirbelkanal (Canalis vertebralis)
Rückenmark (Medulla spinalis) im Wirbelkanal (Canalis vertebralis)

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Anatomie ZNS, Schädelbasis und Halswirbelsäule mit Spinalnerven, Hals-Nervengeflecht mit Plexus cervicalis und Plexus brachialis

Schädelbasis und Halswirbelsäule mit Spinalnerven, Hals-Nervengeflecht mit Plexus cervicalis und Plexus brachialis, sowie Darstellung der Achselarterie (A. axillaris) und der in den Foramina der Querfortsätze der Halswirbelsäule zum Foramen magnum der Schädelhöhle verlaufenden Arteria vertebralis. Die Halswirbelsäule (HWS) bezeichnet die Gesamtheit der Wirbel zwischen Kopf und Brustwirbelsäule. Direkt unter dem Foramen magnum des Schädels liegt der erste Halswirbel, der Atlas. Die Axis ist der zweite Wirbel, er bildet das untere Kopfgelenk (Articulatio atlantoaxialis). Der siebente Halswirbel (Vertebra prominens) hebt sich von den anderen Wirbeln der HWS ab, sein sehr langer Dornfortsatz, den man fühlen kann, endet in einem deutlichen Höcker. Zwischen den Wirbeln befinden sich die Bandscheiben (Disci intervertebralis). (Grafiken © Frank Geisler)

Anatomie Nervensystem
Halsgeflecht, Armgeflecht

Der Rückenmarksnerv bildet sich aus der Vereinigung der ventralen und dorsalen Wurzel des Rückenmarks. Kurz vor der Vereinigung liegt dorsal im Zwischenwirbelloch das Spinalganglion mit Nervenzellen vor allem für die afferenten (sensiblen) Bahnen. Der N. spinalis ist etwa 1 cm lang und gliedert sich in vier Äste. Der starke ventrale Ast zieht zur seitlichen und vorderen Rumpfwand, bildet aber auch die Geflechte (Plexus) für die Gliedmaßen. Er enthält gemischte (afferente, d.h. sensible und efferente, d.h. motorische) Fasern. Der dorsale Ast ist im Aufbau wie der ventrale, hält sich jedoch streng an die Segmente und versorgt die Haut des Rückens und die tiefe Rückenmuskulatur. Die zwei anderen sind Verbindungsäste (Rami communicantes) von Rückenmarksnerv, Rückenmark, vegetativem Nervensystem und Eingeweiden. Da es nur im Brustgebiet die segmentale Gliederung der ventralen Äste gibt, stellt das Halsgeflecht (Plexus cervicalis) den Zusammenschluss der ventralen Halssegmente (C1 bis C4 oder C5, d.h. Cervikal1 bis C5) dar. Es versorgt sensibel die Haut des Halses, nach oben bis hinter das Ohr und entlang des Unterkieferrandes, nach unten bis unterhalb des Schlüsselbeins. Motorisch sind es die unteren Zungenbeinmuskeln, das Zwerchfell sowie teilweise der Trapezmuskel und der Kopfwender. Das Armgeflecht (Plexus brachialis) entsteht aus dem Zusammenschluss von C5 bis TH1. Dieser Plexus innerviert alle Anteile der oberen Gliedmaßen einschließlich der Schultergürtelmuskeln (Ausnahmen s. Plexus cerviealis und Hirnnerven).

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Nach der Bildung von drei Stämmen (Trunci) noch oberhalb des Schlüsselbeins erfolgt etwas tiefer eine Umlagerung und eine erneute Verflechtung in drei Stränge (Fasciculi), die sich seitlich, innen und hinter der Achselarterie befinden. Die Nerven zum Schultergürtel haben hier bereits das Geflecht verlassen. Aus dem lateralen Faszikel entstehen der N. musculocutaneus für die Beuger des Oberarmes und entsprechende Hautäste sowie Hautäste für die Außenseite des Unterarmes. Aus dem medialen Faszikel bildet sich der N. ulnaris für die medial liegenden Beuger von Unterarm und Hand sowie für entsprechende Hautfelder, die besonders den 4. und 5. Fingerstrahl betreffen. Aus dem lateralen und medialen Faszikel entsteht vor der Achselarterie über eine Gabelbildung der N. medianus. Er versorgt den größeren, daumenwärts liegenden Anteil der Beuger von Unterarm und Hand, die Haut an der Hohlhandseite und 3 1/2 Finger an der Daumenseite. Die Versorgung der Rückseite von Arm und Hand, mit Ausnahme der Hautversorgung von 2 1/2 Fingern dorsal an der Kleinfingerseite, übernimmt der N. radialis und proximal an der Schulter der N. axillaris. Beim Ausfall des N. radialis kann die Hand nicht mehr gestreckt werden, weil die Beuger überwiegen; es kommt zur sog. Fallhand. Beim Ausfall des N. medianus entsteht die Schwurhand; die ersten 3 Finger können nicht zur Faust geschlossen werden. Bei Schädigung des N. ulnaris sind die kurzen Fingermuskeln betroffen (Krallhand).

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Medical Art Frank Geisler

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Anatomie ZNS, Gehirn mit Hirnstamm und Rückenmark im Wirbelkanal
Gehirn mit Hirnstamm und Rückenmark im Wirbelkanal

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03.10.2013 © Frank Geisler