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Anatomie

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Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie Zytoskelett einer exokrinen Zelle mit Zellkern
Zytoskelett einer exokrinen Zelle mit Zellkern

Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie Kernhülle mit rER und gER, Ausschnitte Kernmembran
Kernhülle mit rauhem und glattem ER sowie Ausschnitte der Kernmembran

Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie Golgi-Apparat
Aufbau Golgi-Apparat

Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie und Funktion Golgi-Apparat
Funktion des Golgi-Apparats

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Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie der Zelle

Eine Zelle (Cellula) ist die kleinste und strukturell abgrenzbare Einheit aller Organismen, sie stellt ein eigenständiges und selbsterhaltendes System dar. Eine Zelle kann Nährstoffe aufnehmen und sich diese durch Stoffwechsel nutzbar machen. Zellen sind autonom zur Reproduktion und Selbsterhaltung fähig, dies geschieht durch Vermehrung in Form von Zellteilung (Mitose oder Meiose). Im menschlichen Körper existieren unterschiedlichste Zelltypen, die sich sich für eine Arbeitsteilung in Geweben spezialisiert haben. Jede Zelle besteht aus einem Gerüst, dem Zellskelett (Zytoskelett) und ist von einer Zellmembran (Plasmamembran) umschlossen. Das Zellinnere besteht aus Zellorganellen, Zellstrukturen die auf bestimmte Aufgaben spezialisiert sind, sowie einem Zellkern (Nucleus) welcher genetisches Material beinhaltet - Desoxyribonukleinsäuren (DNA) und Ribonukleinsäuren (RNA). (Grafiken © Frank Geisler)

Zytologie, Zellbiologie
Menschliche Zelle

Die Zelle ist der Grundbaustein aller Gewebe und Organe. Sie besteht aus dem Zytoplasma und dem darin eingebetteten Kern. Das Zytoplasma setzt sich aus einer mehrflüssigen, ungeformten Phase (Hvaloplasma, Zytosol) und Strukturen mit charakteristischer Gestalt und Funktion zusammen.
Die Zellmembran grenzt die Zelle nach außen ab. Sie spielt bei der Haltung, Stoffaufnahme, Beeinflussung der Umgebung und bei der Entstehung des Abwehrmechanismus (Antigenität) eine wichtige Rolle. Sie kann einen glatten Verlauf zeigen oder aber Einstülpungen (Endozviose, Phagozvtose) und Ausstülpungen (Mikrovilli, Zilien) aufweisen. Die verschiedenen Abschnitte der Zellmembran können spezialisiert sein (Exozytose. Endozvtose, Haftung, Abdichtung, Kommunikation). In das flüssige Hyaloplasma (Zytosol) sind zahlreiche Strukturen eingelagert. In das flüssige Hyaloplasma (Zytosol) sind zahlreiche Strukturen eingelagert. Ihre Form, Menge und Gestalt prägen das Bild einer Zelle. Dadurch lassen sich verschiedene Zelltypen unterscheiden. So bestehen 2 Arten eines Zvtoskeletts, die Mikrofilamente (Fäden) und die Mikrotubuli (Röhren). Die kontraktilen Proteine der Muskelzellen (Aktin, Myosin) stellen eine Sonderform des Zytoskelettes dar. Die notwendige Energie für alle zellulärenVorgänge wird von den Mitochondrien geliefert. Es handelt sich um runde bis langgestreckte Gebilde, die von 2 Membranen umhüllt werden.
Die innere Membran ragt in Form von Leisten (Crista-Typ), Röhren (Tubulus-Typ) oder Bläschen (Vesikel-Tvp) in das Innere der Mitochondrien hinein. Das endoplasmatische Retikulum (ER) kommt in 2 Formen vor.
Das rauhe (r)ER stellt ein flaches membranbegrenztes Hohlraumsvstern dar, an dessen aufsitzenden Ribosomen die Proteine für den Export (Sekretion) gebildet werden. Das glatte (g)ER besitzt keinen Ribosomenersatz.
Dieses Organell dient als Trägermembran für Enzyme der Hormon-, Glycogen- und Fettsynthese. Besonders wichtig ist es für den Arzneimittelabbau.
Der Golgi-Apparat nimmt die im rER gebildeten Proteine auf und gibt sie in Körnchenform (Sekretgranula) nach außen ab (Exozvtose). Darüber hinaus steht aber der Golgi-Apparat im Zentrum des Membranstoffwechsels. Er besteht aus flachen, membranbegrenzten Hohlräumen, die häufig parallel gepackt sind.

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Es sollen noch die Lysosomen erwähnt werden. Man unterscheidet primäre und sekundäre Formen. Die primäre Form besteht aus kleinen, ebenfalls membranbegrenzten Bläschen, die bis zu 30 Enzyme enthalten. Sie sind in der Lage, alles organische Material abzubauen. Dieses Material entstammt entweder der Zelle selbst oder aber wird aus dem extrazellulären Raum über einen Einschließungsmechanismus (Phagozytose) aufgenommen. Nach Vereinigung von Enzymen und abzubauendem Material ist ein sekundäres Lysosom entstanden.
Der Kern (Nucleus) wird von einem schalenförmigen Hohlraum des rauhen endoplasmatischen Retikulums zum Zytoplasma hin abgegrenzt. Er weist porenförmige Perforationen auf, die einen Stoffaustausch zwischen Kern und Zyloplasma erlauben. Der Kern bzw. das Karyoplasma enthält die Chromosomen, andere Nucleinsäuren (RNA) und Proteine. Die Chromosomen können entweder dicht gepackt, d.h. inaktiviert sein (Heterochromation) oder aber sich in entfaltetem, aktiven Zustand befinden (Euchromatin). Im Kern lassen sich noch ein oder mehrere Kernkörperchen (Nucleoli) darstellen.
Im Zytoplasma können noch langzeitig gespeicherte Substanzen (Paraplasma) vorkommen.

(nach oben)
Medical Art Frank Geisler

Medical Art
Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie und Funktion Funktion einer exokrinen Drüsenzelle, z.B. im Pankreas
Funktion einer exokrinen Drüsenzelle, z.B. im Pankreas

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Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie Zellkern, Nukleus mit Nukleolus
Schnitt durch einen Zellkern, Nukleus mit Nukleolus

Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie Zellkern mit DNA und Ribosom mit tRNA, rRNA und m-RNA
Zellkern mit DNA (links neben Nukleolus) und Ribosom mit t-, r- und m-RNA

Zytologie, Zellbiologie einer menschlichen Zelle, Anatomie Mitochondrien, Kraftwerke der Zellen
Mitochondrien, Kraftwerke der Zellen

medical art of the humans
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from Frank Geisler

03.10.2013 © Frank Geisler