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Histologie Muskelgewebe, Fasern der Herzmuskulatur und Fasern der Skelettmuskulatur
Muskelgewebe: Fasern der Herzmuskulatur, darunter Fasern der Skelettmuskulatur

Histologie Epithelgewebe, Epithelzellen mit Flimmerepithel
Epithelgewebe, Epithelzellen mit Flimmerepithel

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Histologie Bindegewebe, mit Blutkapillare und Lymphkapillare, Fibrozyten und Fibroblast sowie Kollagen

Histologie Bindegewebe, mit Blutkapillare und Lymphkapillare, Fibrozyten und Fibroblast sowie Kollagenfasern. Die Struktur des Bindegewebes besteht aus Fibrozyten, Fibroblasten, Immunzellen und ist mit Kollagenfasern (Collagen) ausgefüllt. Unter Bindegewebe versteht man verschiedene Gewebetypen, die reichlich aus Zwischenzellmasse (Interzellularsubstanz) bestehen. Das Bindegewebe hat im Körper vielfältige Aufgaben, die über eine reine Bindefunktion hinausgehen, es hält Organformen aufrecht, ist Wasserspeicher und Schutzhülle und spielt auch im Immunsystem zur Abwehr von Krankheitserreger eine wichtige Rolle. (Grafiken © Frank Geisler)

Histologie Gewebe
im menschlichen Körper

Grundbausteine des menschlichen Körpers sind die Zellen. Je nach Form und innerer Ausstattung entstehen verschiedene Zelltypen, aus denen die einzelnen Gewebe aufgebaut sind. Die Binde- und Stützgewebe stellen eine Ausnahme dar. Ihre Zellen sind in eine wechselnde Menge von Zwischenzellsubstanz eingebettet. Durch eine geordnete Durchdringung der Gewebe mit Bindegewebe, in dem auch Gefäße und Nerven verlaufen, entstehen Organe mit einem charakteristischen Aufbau. Diese Histiotypie erlaubt eine Erkennung oder Diagnose der Gewebe im Lichtmikroskop. Folgende Gewebe können unterschieden werden:

Das Epithelgewebe besteht aus Zellen, die sich durch engen Kontakt und feste Haftung untereinander auszeichnen. Diese Eigenschaften erlauben einen mechanischen Schutz (Oberhaut-Epidermis) und eine Abdichtung von Oberflächen (Lungenepithel). Außerdem vermögen die Epithelverbände zu sezernieren (Drüsen, Leber) und zu resorbieren (Darm, Niere).

Das Nervengewebe besteht im Gegensatz zu anderen Geweben aus mindestens zwei Zelltypen: Nervenzellen (Neurone, Ganglienzellen) und Hüllzellen (Gliazellen im zentralen Nervensvstem und Schwann-Zellen im peripheren Nervensystern). Die Funktion der Nervenzellen beruht auf der Fähigkeit zur Erregungsleitung über zwei Arten von Fortsätzen. Die Dendriten leiten die Erregung zur eigentlichen Zelle (Soma) hin, die Axone (Neuriten) von der Zelle weg.

Die Erregung wird auf andere Nervenzellen oder sog. Erfolgszellen (z.B. Muskelzellen) durch Ausschüttung von Überträgerstoffen (Transmitter) an den Axonenden weitergeleitet. Diese Stellen werden als Synapsen bezeichnet. Den Muskelgewebsformen gemeinsam ist der Gehalt an sog.kontraktilen Filamenten (Aktin- und Myosinfibrillen). Die Unterschiede beruhen in ihrer Menge und Anordnung. Im quergestreiften Skelett- und Herzmuskel sind Menge und Ordnung am höchsten, in der glatten Muskulatur am geringsten.

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Binde- und Stützgewebe sind durch unterschiedlich große Mengen von zwischenzelliger Substanz charakterisiert. Sie besteht aus Kollagen, Zuckern mit einem kleinen Proteinanteil (Proteoglycanen) und Eiweißen mit kleinem Zuckeranteil (Glycoproteinen). Eine Funktionsfähigkeit ist an eine Verknüpfung der drei Bestandteile zu einer Einheit gebunden. Die Quantität und die Qualität dieser Bestandteile erlaubt eine Unterscheidung der verschiedenen Binde- und Stützgewebsarten. Lockeres, auch embryonales Bindegewebe zeichnet sich durch einen geringen Gehalt an Kollagen und einen hoben Gehalt an Proteoglycanen aus. Im straffen Bindegewebe (Sehnen, Faszien) ist das Verhältnis umgekehrt. Der Knorpel besteht aus viel Kollagen eines bestimmten Types und reichlich speziellen Proteoglycanen.

Der Knochen schließlich enthält viel Kollagen, wenig Proteoglycane und zusätzlich noch Kristalle von Calciumsalzen (Apatite). Die kollagenen Aminosäureketten (Peptide) bilden größere Strukturen. Aus drei dieser Ketten entsteht der Grundbaustein, das Tropokollagen. Diese Bausteine lagern sich, um je 1/4 ihrer Länge verschoben, zusammen und bilden Filamente und schließlich Fibrillen mit einer typischen Querstreifung.

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Medical Art Frank Geisler

Medical Art

Histologie Nervenzelle, Neuron mit Dendriten und Axon

Nervenzelle (Neuron) mit Dendriten und Axon (angeschnitten)

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Histologie Knochen, Knochenmark umgeben von Knochenzellen, Osteozyten
Histologie Knochen, Knochenmark umgeben von Knochenzellen (Osteozyten)

Histologie Knochengewebe, Knochenzelle, Osteozyt

Knochenzelle (Osteozyt)

medical art of the humans
from Frank Geisler

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from Frank Geisler

03.10.2013 © Frank Geisler