Anatomie & Physiologie online

Anzeige

.

Anatomie

Tags: Achsel, Achselhöhle, Fossa axillaris, Arm, Oberarm, Oberarmkopf, Caput humeri, Schulterblatt, Scapula, Armmuskeln, Sehnen, Gelenkkapsel, Gelenkpfanne, Luxation, Verrenkung, Brustkorb, Atemhilfsmuskulatur, Arteria axillaris, Vena axillaris, Blutgefäße, Blutgefäße, Nerven, Plexus brachialis, Brustmuskeln, Brustmuskulatur, Muskeln, Muskulatur, Musculus, Plexus brachialis, Rippen, Schlüsselbein, Schulter, Schulterregion, Lymphknoten, Anatomie, Physiologie, Organismus, Organe, Mensch, Medizin, Humanmedizin, Bild, Grafik, Illustration, Zeichnung

Anatomie Bewegungsapparat, Schultergelenk mit Oberarmkopf und Schulterblatt sowie Schlüsselbein
Schultergelenk mit Oberarmkopf und Schulterblatt sowie Schlüsselbein in verschiedenen Darstellungen

Home

Anatomie

Physiologie

Wissenswertes

Impressum

E-Mail

Anatomie Atlas online, Anatomie des Menschen

Anatomie Bewegungsapparat, Schulter mit Muskulatur, Schlüsselbein und Rippen, Achselhöhle mit Arterie, Vene, Nerven und Lymphknoten

Als Schulter wird beim Menschen die Körperregion zwischen Halsansatz und jedem der zwei Schultergelenke bezeichnet. Die Schultern zählen zu den am meisten beweglichen Körperteilen des Menschen, was insbesondere den Schlüsselbeinen zu verdanken ist - den Verbindungen zwischen Schulterblatt und dem Brustkorb. Durch die Achselhöhle verlaufen wichtige Gefäße (Arteria und Vena axillaris) und Nerven (Plexus brachialis). Muskeln in der Region der Achselhöhle bilden die Rotatorenmanschette des Schultergelenks. Das Schultergelenk (Articulatio humeri, Glenohumeralgelenk, Articulatio humeroscapularis, Articulatio glenohumeralis) wird vom Oberarmkopf (Caput humeri) und dem Schulterblatt (Scapula) gebildet. (Grafiken © Frank Geisler)

Anatomie Bewegungsapparat
Achselhöhle, Schultergelenk

Die Schulter wird von dem Schlüsselbein (Clavicula), dem Schulterblatt, dem proximalen Ende des Oberarmknochens und den sie bedeckenden Weichteilen gebildet. Sie wird in eine vordere, seitliche und hintere Schultergegend und in die innen gelegene Achselhöhle gegliedert. Schultergürtel und Arm sind hier durch drei vielachsige Kugelgelenke verbunden. Daraus resultiert die große Beweglichkeit des Armes. Das Schlüsselbein bildet mit dem Brustbein das innere und die Schulterhöhe mit dem Schlüsselbein das äußere Schlüsselbeingelenk. Die Gelenkfläche des Schulterblattes und der Oberarmkopf gestalten das eigentliche Schultergelenk.
Die vordere Schultergegend befindet sich unterhalb des Schlüsselbeins. In ihr verläuft oberflächlich die V. cephalica vom Arm kommend und mündet in die V. subclavia. In der Tiefe, zwischen der 1. Rippe (Costa I), dem Schlüsselbein und dem oberen Rand des kleinen Brustmuskels, gelangen der Gefäß-Nervenstrang, die V. subclavia, die A. subclavia und das Armgeflecht (Plexus brachialis) aus dem Halsgebiet zur Achselhöhle.

Anzeige

Die großen Gefäße werden in ihrem weiteren Verlauf als V. und A. axillaris bezeichnet. In dieser Gegend ordnet sich das Armgeflecht in die drei großen Faszikel um. In der unteren Schlüsselbeingegend liegen zahlreiche Lymphknoten, die die Lymphe aus der Brustdrüse aufnehmen.
Die seitliche Schultergegend entspricht der Ausdehnung des Deltamuskels (M. deltoideus). Er überlagert und schützt das Schultergelenk. Luxationen (Verrenkungen), bei denen der Oberarmkopf aus der Gelenkpfanne getreten ist, sind durch eine Abflachung der Schulter erkennbar. Die hintere Schultergegend dehnt sich über dem Schulterblatt aus.
An der Innenfläche des Schulterblattes liegen der M. subscapularis, an der Außenfläche die Mm. supraspinatus et infraspinatus. Die Sehnen dieser Muskeln umgeben die Gelenkkapsel, halten den Oberarmkopf in der Gelenkpfanne und schützen das Gelenk vor Verrenkungen. Die Achselhöhle (Fossa axillaris) ist ein in der Tiefe liegender, pyramidenförmiger Raum, durch den der in Fettgewebe eingebettete Gefäß-Nerven-Strang, vor Zerrungen geschützt, vom Hals zum Arm geführt wird. In ihr befinden sich zahlreiche Lymphgefäße und Lymphknoten, die die Lymphe des Armes, der Brustwand und der Brustdrüse aufnehmen. Die enge Nachbarschaft von Nerven und Lymphknoten kann bei deren Erkrankung zu Innervationsstörungen und ausstrahlenden Schmerzen führen. Die Achselhöhle wird vorn von den Brustmuskeln, hinten vom M. subscapularis, medial vom Thorax und vorderen Sägemuskel (M. serratus anterior) und lateral vom Oberarmknochen begrenzt. Den kaudalen Abschluss bildet die Fascia axillaris, die von Haut bedeckt in der Achselgrube von außen getastet werden kann. Die drei Faszikel des Armgeflechts lagern sich während ihres Verlaufs durch die Achselhöhle von dorsal, lateral und medial um die A. axillaris. Aus ihnen gehen dann die Nerven zur motorischen und sensiblen Versorgung der oberen Extremität hervor, z.B. der N. radialis, N. axillaris, N. musculocutaneus, N. medianus und N. ulnaris.

(nach oben)
Medical Art Frank Geisler

Medical Art
Anzeige

Anatomie Bewegungsapparat, Arm mit Bizeps und Trizeps, Schulter und Achselhöhle
Arm mit Bizeps und Trizeps, Schulter und Achselhöhle

medical art of the humans
from Frank Geisler

Nützliche Links im World Wide Web

anatomy art of the humans
from Frank Geisler

03.10.2013 © Frank Geisler