Anatomie & Physiologie online

Anzeige

.

Anatomie

Tags: Mund, Mundvorhof, Mundhöhle, Cavum oris, Cavitas, Rachen, Zäpfchen, Rachenmandeln, Zähne, Zunge, Sinnesorgan, Geschmack, sauer, salzig, süß, bitter, Gaumenzäpfchen, Halszäpfchen, Uvula, Gaumensegel, Schnarchen, Velum palatinum, Entzündung, Ödem, Uvulaödem, Tonsilla palatina, Gaumenmandel, Gaumenbogen, Rachenring, Tonsillen, Krankheit, Krankheiten, Erkrankung, Erkrankungen, Angina, tonsillaris, Diphtherie, Scharlach, Typhus, Syphilis, Anatomie, Physiologie, Organismus, Organe, Mensch, Medizin, Humanmedizin, Bild, Grafik, Illustration, Zeichnung

Erkrankungen:
Erkrankung der Gaumenmandeln und Zäpfchen, Madelentzündung, Tonsilitis
Mandelentzündung, Tonsilitis

Erkrankung der Gaumenmandeln und Zäpfchen, Rachenmandel mit Zäpfchenödem bei einfacher, katharrhalischer Angina
Rachenmandel mit Zäpfchenödem bei einfacher, katharrhalischer Angina

Erkrankung der Gaumenmandeln und Zäpfchen, Stippchen-Angina mit vergrößerter und zerklüfteter Rachenmandel und kleine Eiterherde
Stippchen-Angina mit vergrößerter und zerklüfteter Rachenmandel und kleine Eiterherde

Erkrankung der Gaumenmandeln und Zäpfchen, Rachenbefund bei Diphtherie
Typischer Rachenbefund bei Diphtherie

Erkrankung der Gaumenmandeln und Zäpfchen, flache Geschwüre auf den Rachenmandeln bei bakteriell bedingten Angina-Formen
Flache Geschwüre auf den Rachenmandeln bei bakteriell bedingten Angina-Formen

Home

Anatomie

Physiologie

Wissenswertes

Impressum

E-Mail

Anatomie Atlas online, Anatomie des Menschen
Anatomie Mund, Einblick in den Mundvorhof und in die Mundhöhle sowie Rachen mit Zäpfchen und den Rachenmandeln

Einblick in den Mundvorhof und in die Mundhöhle sowie Rachen mit Zäpfchen und den Rachenmandeln. Die Mundhöhle (Cavum oris, Cavitas oris) ist der erste Abschnitt des menschlichen Verdauungstraktes. Sie ist Teil des Mundes und enthält die für die Nahrungszerkleinerungzuständigen Zähne und die Zunge. Die Mundhöhle wird in Mundvorhof (Vestibulum oris), Haupthöhle (Cavum oris proprium) und Schlundenge (Isthmus faucium) unterteilt. Das Gaumenzäpfchen oder Halszäpfchen (Uvula) ist der vorspringenden Teil des Gaumensegels (Velum palatinum) im Mund. Durch eine Entzündung oder eine mechanische Irritation (durch Schnarchen) kann ein Ödem des Gaumenzäpfchens (Uvulaödem) auftreten, eine starke und bisweilen sehr unangenehme Anschwellung. Die Tonsilla palatina (Gaumenmandel) ist ein paariges, mandelförmiges, lymphatisches Organ zwischen vorderem und hinterem Gaumenbogen, das zum Rachenring gehört. Die Gaumenmandel dient, wie alle Tonsillen, der Abwehr von Krankheitserregern. Eine Angina tonsillaris kann eine örtlich begrenzte Entzündung sein, oder sie ist ein Symptom von Allgemeinerkrankungen wie Diphtherie, Scharlach, Typhus sowie Syphilis. (Grafiken © Frank Geisler)

Anatomie Kopf und Hals
Mund und Mundhöhle

Bei geöffnetem Mund wird zunächst der Mundvorhof (Vestibulum oris), ein spaltförmiger Raum zwischen der Wangenschleimhaut und der Außenfläche der Zähne, sichtbar. Vorn bilden die Lippen (Labia oris) seine äußere Begrenzung. Ober- und Unterlippe sind seitlich im Mundwinkel (Angulus oris) miteinander verbunden. Das Lippenrot besteht aus wenig verhorntem Plattenepithel, in das Kapillarschlingen weit vordringen und die rote Blutfarbe durchschimmern lassen. So können diese als diagnostisches Merkmal gelten. Die Wange (Bucca) enthält als Grundlage vor allem den zur mimischen Muskulatur gehörenden Wangenmuskel (M. buccinator) und den Wangenfettpfropf (Corpus adiposum buccae). Durch den Abbau dieses Fettgewebes entsteht die Hohlwangigkeit bei Schwerkranken. Die Wangenschleimhaut besitzt kleine Speicheldrüsen und gegenüber dem zweiten oberen Mahlzahn einen Schleimhauthöcker als Mündungsstelle des Ausführungsganges (Duetus parotideus) der Ohrspeicheldrüse (Glandula parotis). Lippen- und Wangenschleimhaut gehen in das Zahnfleisch (Gingiva) über, das an den Alveolarfortsätzen (Processus alveolares) mit dem Knochen fest verbunden ist. Die eigentliche Mundhöhle (Cavum oris proprium) wird hauptsächlich von der Zunge (Lingua) ausgefüllt. An ihr unterscheiden wir Zungenwurzel, Zungenkörper mit Zungenrücken und Zungenspitze.

Anzeige

Die Muskelfasern der Zunge verlaufen in einer dreidimensionalen Anordnung, wodurch die hohe Beweglichkeit zustande kommt. Die Zunge dient der Bewegung des Bissens, der Bildung der Laute und als Sinnesorgan. Die Geschmackspapillen befinden sich am Zungenrücken und an den seitlichen Zungenrändern. Die Lokalisation für die Geschmacksqualitäten süß, sauer, bitter und salzig sind nicht gleichmäßig über den Zungenrücken verteilt, sondern in typischer Weise angeordnet. An der Unterseite ist der Zungenkörper locker mit dem Mundboden verbunden und enthält in der Mittellinie das Zungenbändchen (Frenulum linguae). Seitlich davon mündet jeweils der gemeinsame Ausführungsgang der Unterkiefer- und Unterzungendrüse (Glandula submandibularis et sublingualis). Im Bereich der Zungenwurzel ist median die Zungenmandel (Tonsilla lingualis) eingelagert. Diese gehört, wie die paarigen Gaumenmandeln (Tonsillae palatinae), die zwischen vorderem und hinterem Gaumenbogen des weichen Gaumens liegen, zum lymphatischen Rachenring. Die Gaumenbögen bilden in der Mittellinie außerdem das nach unten ragende Zäpfchen (Uvula). Das Dach der Mundhöhle wird in den vorderen zwei Dritteln vom harten Gaumen (Palatum durum) und dorsal vom weichen Gaumen (Palatum molle) gestaltet. Die Schleimhaut besteht aus mehrschichtigem Plattenepithel mit Schleimdrüsen, sie ist fest im Periost verankert.

(nach oben)
Medical Art Frank Geisler

Medical Art
Anzeige

Anatomie Zunge mit Papillen, Zungengrund mit Zungenmandel, Gaumenmandel und Kehldeckel
Zunge mit Papillen, Zungengrund mit Zungenmandel, Gaumenmandel und Kehldeckel
Zunge mit Geschmackssinne süß, sauer, salzig, bitter, Verteilungsschema der Geschmacksempfindung der Zunge
Verteilungsschema der Geschmacksempfindung der Zunge

medical art of the humans
from Frank Geisler

Nützliche Links im World Wide Web

anatomy art of the humans
from Frank Geisler

03.10.2013 © Frank Geisler