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Anatomie

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Kopf und Hals mit Schema Kaumuskulatur

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Anatomie Atlas online, Anatomie des Menschen
Anatomie Muskulatur des Menschen, Muskeln an Kopf und Hals, Kehlkopf mit Schilddrüse Thyreoidea, Halswirbel mit Rückenmark

Oberflächliche Muskulatur des Menschen, Kopf und Halsgebiet von der Seite; Halsquerschnitt in Höhe des Ringknorpels. Der Hals (Collum) gilt als Verbindungsstück zwischen Kopf und Rumpf. Er ist durch die Wirbelsäule sehr beweglich und enthält neben den Halseingeweiden wichtige Leitungsbahnen und das Rückenmark. Die dorsal stark ausgebildete Nackenmuskulatur dient der Bewegung der Halswirbelsäule in drei Ebenen, aber auch der Erweiterung der Kopfbewegungen. Die oberflächliche Muskulatur gehört zur dorsalen Rumpf-Gliedmaßen-Gruppe und wirkt auf Schultergürtel und Kopf. Der Eingeweideschlauch wird umhüllt von der mittleren Halsfaszie, er enthält den Kehlkopf (Larynx), die Luftröhre (Trachea), die Speiseröhre (Oesophagus) und die Schilddrüse (Glandula thyroidea) mit den Epithelkörperchen (Glandulae parathyroideae). Ein Anteil der mittleren Halsfaszie bildet die Vagina carotica mit A. carotis communis, die V. jugularis interna und den N. vagus. Diese Bindegewebescheide wird durch den M. omohyoideus gespannt. Nach außen folgt die oberflächliche Halsfaszie mit dem Kopfwender M. sternocleidomastoideus. Außerhalb der Faszie befindet sich am Hals der Hautmuskel (Platysma). (Grafiken © Frank Geisler)

Anatomie Kopf und Hals
Hals, Halsgegend seitlich

Der Hals (Collum) gilt als Verbindungsstück zwischen Kopf und Rumpf. ist durch die Wirbelsäule sehr beweglich und enthält neben den Halseingeweiden das Rückenmark. Die Grenzen des Halses sind kranial der Unterrand des Unterkiefers und die Schädelbasis, kaudal der Oberrand des Brustbeins und des Schlüsselbeins. die Schulterhöhe (Acromion) und von da entlang einer Verbindungslinie zum 7. Halswirbeldorn (Vertebra prominens).
Im mittleren Abschnitt ist der Hals zylindrisch, seine Länge und Beschaffenheit sind vom allgemeinen Körperbautyp, aber auch vom Geschlecht abhängig. Besonders auffällig sind die Unterschiede zwischen den Leptosomen und den Pyknikern. Kopfwärts nimmt der sagittale Durchmesser nahe dem Unterkieferrand plötzlich enorm zu. Zum Brustkorb hin fällt der breitbasige transversale Übergang auf. Die dünne Haut des Halses ist gut verschieblich und lässt das Muskelrelief durchscheinen. Bei körperlichen Anstrengungen schwellen die oberflächlichen Venen kurzzeitig an. Das dauernde Hervortreten der Venen deutet auf eine Einflussstauung in das rechte Herz hin. Die Längsfalten des Halses erzeugt der Hautmuskel des Halses (Platysma). Diese können im Alter konstant bleiben. Das vordere Halsgebiet wird durch die beiden Kopfwender (Mm. sternocleidomastoidei) eingerahmt, die von der oberflächlichen Halsfaszie eingescheidet sind.

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Am Vorderrand des Kopfwenders, etwas oberhalb der Mitte, lässt sich die Pulsation der Halsschlagader (A. carotis communis) fühlen, manchmal sogar sehen. An dieser Stelle teilt sie sich in die A. carotis externa für das Kopf-Halsgebiet und in die A.carotis interna, die ohne Astabgabe über den Karotiskanal (Canalis caroticus) in den Schädelraum zur Hirnversorgung zieht. Sie wird umhüllt von einer Bindegewebsscheide (Vagina carotica), in die auch die V. jugularis interna und der N. vagus (X. Hirnnerv) einbezogen sind. Diese Bindegewebsscheide wird durch den M. omohyoideus gespannt und hält das Lumen der Vene zum besseren Rückfluss des Hirnblutes offen. Sie gehört zur mittleren Halsfaszie (Lamina praetrachealis), die den Eingeweideschlauch mit seinen Organen mit mehreren Lamellen umhüllt. Das gilt auch für die Zungenbeinmuskeln, die das Zungenbein in Muskelschlingen halten. Diese Anordnung bedingt. dass es keine echte Barriere zwischen Mundboden und dem Mittelfell (Mediastinum) im Thorakalraum gibt, was für die Ausbreitung von krankhaften Zuständen wichtig ist.
Der Eingeweideschlauch enthält den Kehlkopf (Larynx), die Luftröhre (Trachea), die Speiseröhre (Oesophagus) und die Schilddrüse (Glandula thyroidea) mit den Epithelkörperchen (Glandulae parathyroideae). Die Schilddrüse gliedert sich in einen rechten und einen linken Lappen, die vom Kopfwender normal verdeckt bleiben, sowie in ein enges Mittelstück (Isthmus), das beim Erwachsenen in Höhe der 2. bis 3. Trachealspange vor der Trachea verläuft.

(nach oben)
Medical Art Frank Geisler

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03.10.2013 © Frank Geisler