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Tags: Druck, Blut, Gefäßdruck, Stress, Stresshormone, Medikamente, Pharmaka, ACE-Hemmer, Alpha-Blocker, AT1-Blocker, Betablocker, Blutdruck, systolisch, diastolisch, Bluthochdruck, Bluthochdruckbehandlung, Behandlung, Therapie, therapieren, Clonidin, Diuretika, Gefäße, Blutgefäße, Hochdruck, Hypertonie, Kalziumantagonist, Methyldopa, Moxonidin, Ren, Niere, Nieren, Reserpin, Reninantagonisten, Herz, Kardia, Gehirn, Hirn, Cerebrum, Kreislauf, Kreislauferkrankung, Herz-Kreislaufsystem, Körperkreislauf, Kardiologie, Anatomie, Physiologie, Organismus, Organe, Mensch, Medizin, Humanmedizin, Bild, Grafik, Illustration, Zeichnung

Körper Krankheit Mensch, Erkrankung an Bluthochdruck Hypertonie, Gefäßveränderungen bei diabetischer Nephropathie, Spätkomplikation nach jahrelangem Diabetes mellitus
Gefäßveränderungen bei diabetischer Nephropathie, Spätkomplikation nach jahrelangem Diabetes mellitus

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Anatomie Atlas online, Anatomie des Menschen

Körper Krankheit Mensch, Blutdruck und Erkrankung an Bluthochdruck, Hypertonie und Medikamente zur Hochdruckbehandlung

Der Blutdruck (Gefäßdruck) ist der Druck des Blutes in einem Blutgefäß. Der Blutdruck sollte unter Normalbedingungen und ohne Berücksichtigung individueller Abweichungen idealerweise bei 120/80 mm Hg liegen. Ab 140/90 mm Hg spricht man von Bluthochdruck, der sich nachteilig auf Gesundheit und Lebenserwartung auswirkt. Am gängigsten sind Blutdruckmessungen am Oberarm und am Handgelenk. Im Alter ist der Blutdruck meistens etwas höher, da die Elastizität der Gefäße abnimmt. Wichtigsten Medikamente zur Bluthochdruckbehandlung und deren Wirkungsorte. Die Ursachen für Bluthochdruck (hoher Blutdruck, Hypertonie) sind nicht geklärt. Eine mögliche Ursache ist Stress, wobei Stresshormone (Katecholamine) bewirken, dass sich die Muskulatur der Blutgefäße zusammenzieht, der Gefäßwiderstand zunimmt und der Blutdruck steigt. Aber auch Übergewicht kann Bluthochdruck fördern. Gegen Bluthochdruck bewähren sich seit langem Medikamente, einzeln oder kombiniert einsetzbar, wie Diuretika, Betablocker, Kalziumantagonisten, ACE-Hemmer, AT-1-Rezeptor-Antagonisten und Reninantagonisten. (Grafiken © Frank Geisler)

Körper Krankheit Mensch
Bluthochdruck, Hypertonie

Beim Bluthochdruck, auch Hypertonie, Hypertonus oder arterielle Hypertension genannt, handelt es sich um eine Herz-Kreislauf-Erkrankung. Man spricht davon, wenn der Druck in den Arterien krankhaft auf einen systolischen Wert von über 140 mmHg und einen diastolischen Wert über 90 mmHg gesteigert ist. Die Behandlungsbedürftigkeit hängt nicht nur von der Höhe des Blutdrucks ab, sondern auch vom Gesamtrisiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall.
Bluthochdruck ist als Risikofaktor für die Entwicklung der Arteriosklerose anerkannt. Kommen zum Risikofaktor Bluthochdruck noch Adipositas (starkes Übergewicht) sowie ein weiterer Risikofaktor – etwa Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) oder Fettstoffwechselstörungen (erhöhte Cholesterin-, bzw. LDL-Werte) – hinzu, besteht eine erhöhte Gefahr, im Laufe des Lebens eine Herz-Kreislauf-Erkrankung zu erleiden. Eine Hypertonie verläuft meist ohne Symptome oder verursacht bei mäßig erhöhten Blutdruckwerten oft nur uncharakteristische Beschwerden wie Kopfschmerzen und Schwindelgefühl, Nasenbluten (Epistaxis) oder Abgeschlagenheit. Wenn der Blutdruck stark erhöht ist können Luftnot (Dyspnoe) und bei Belastung Angina pectoris sowie Übelkeit und Sehstörungen auftreten.

Wird die Hypertonie nicht durch eine Kontrolle des Blutdrucks entdeckt, macht sie sich häufig erst durch ihre Spätschäden bemerkbar. Die Hypertonie lässt sich je nach Organschädigung von Gefäßen, Augen, Herz, Nieren usw. in drei Grade einteilen:
Grad I: Hypertonie ohne Endorganschäden;
Grad II: Hypertonie mit Endorganschäden (z.B. Fundus hypertonicus (Grad I und II), Plaquebildung in größeren Gefäßen);
Grad III: Hypertonie mit manifesten kardiovaskulären (Herz und Gefäßsystem betreffend) Folgeerkrankungen (z.B. Angina pectoris, Herzinfarkt, Hirninfarkt, pAVK).

Der Veränderung des Lebensstils kommt als Grundlage der Therapie eine wichtige Rolle zu. Das gilt gleichermaßen für Patienten vor Beginn einer medikamentösen Therapie und für solche, die bereits behandelt werden. Faktoren, die nachgewiesenerweise den Blutdruck und das kardiovaskuläre Risiko senken können, sind:
• Beendigung des Rauchens,
• Gewichtsreduktion,
• Verminderung des Alkoholkonsums,
• körperliche Bewegung u.a. Sport,
• Reduktion des Kochsalzkonsums,
• gesunde Ernährung (Obst, Gemüse, wenig Fett).

Mit einer medikamentösen Therapie sollte, wenn andere Risikofaktoren (z.B. Diabetes mellitus) oder bereits Herz-Kreislauf-Krankheiten und Organschäden bestehen, nicht lange gewartet werden. Das gleiche gilt, wenn eine Änderung des Lebensstils nicht den gewünschten Erfolg zeigt.
Es sollten beispielsweise bei einem sonst völlig gesunden Nichtraucher erst Werte ab 160 mmHg systolisch mit Medikamenten behandelt werden, bei einem rauchenden Diabetiker bereits solche ab 130 mmHg. Die Behandlungsziele unterscheiden sich genauso, d.h., ein übergewichtiger Patient mit koronarer Herzkrankheit sollte unbedingt Werte unter 130/80 mmHg erreichen, ein Gesunder kann bei 140/85 mmHg eingestellt werden.

Für die medikamentöse Therapie kommen insbesondere folgende als Antihypertonika wirkende Substanzgruppen in Betracht:
• ACE-Hemmer,
• AT1-Antagonisten,
• Betablocker,
• Diuretika,
• Calciumantagonisten,
• Reninhemmer,
• Alphablocker,
• Kaliumkanalöffner,
• Alpha 2-Agonisten und
• NO-Donatoren.
Die Auswahl richtet sich nach dem Lebensalter und den Begleiterkrankungen des Betroffenen.

Olmesartanmedoxomil ist ein Arzneistoff aus der Gruppe der selektiven AT1-Antagonisten. Eine maximale Wirkung wird nach etwa 8 Wochen regelmäßiger Einnahme erreicht, während bereits nach 2 Wochen schon ein Großteil der Blutdrucksenkung erzielt wird. Aufgrund seiner starken Blutdrucksenkung und der lang anhaltenden Wirkungsdauer, bietet er bei einmal täglicher Einnahme eine verlässliche und konstante Regulation des Blutdrucks. Über die reine Blutdrucksenkung hinaus haben neueste Studien gezeigt, dass er neben positiven Effekten auf die Nierenfunktion als weitere therapeutische Komponente einen Gefäßschutz bietet, da er antiatheriosklerotische Eigenschaften hat.
Die blutdrucksenkende Wirkung von Olmesartan kann durch gleichzeitige Anwendung anderer Antihypertensiva verstärkt werden. Hierzu wird Olmesartan häufig mit Hydrochlorothiazid (HCT, auch HTZ) einem Diuretikum kombiniert und führt zu einer Wirkungssteigerung. Hydrochlorothiazid ist eine harntreibende Substanz aus der Gruppe der Thiazid-Diuretika, als deren Prototyp es gilt. Es wird bei Bluthochdruck, Herzinsuffizienz angewandt, häufig in Form eines Kombinationspräparates.
Fixe Kombinationen sind u.a. unter den Handelsnamen Votum Plus® und Olmetec Plus® verfügbar.

(nach oben)
Medical Art Frank Geisler

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Anatomie der Frau, arterieller und venöser Blutkreislauf
Arterieller und venöser Blutkreislauf

Ursachen der Hypertonie:

Körper Krankheit Mensch, Cartoon Bluthochdruck Hypertonie durch Adipositas Fettsucht und Ödeme Wassersucht
Cartoon Bluthochdruck durch Adipositas (Fettsucht) und Ödeme (Wassersucht)

Körper Krankheit Mensch, Cartoon Bluthochdruck Hypertonie durch Zuckerkrankheit Diabetes mellitus
Cartoon Bluthochdruck durch Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit)

Körper Krankheit Mensch, Cartoon Bluthochdruck Hypertonie durch Rauchen, Alkohol und Stress
Cartoon Bluthochdruck durch Rauchen, Alkohol und Stress

medical art of the humans
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03.10.2013 © Frank Geisler