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Physiologie

Tags: Herz, Kardia, Cor, Anspannungsphase, Aortendruck, Systole, Blutvolumen, Diastole, Austreibungsphase, Füllungsphase, Blut, arterielles, Phasen, Anspannungsphase, Austreibungsphase, Entspannungsphase, Erschlaffungsphase, Druck-Volumen-Beziehung, Druckprofil, Herzaktion, Ventrikel, Herzkammer, Druckbeziehung, Blutdruck, Druckverhältnisse, Ventrikeldruck, Vorhof, Vorhofdruck, Volumen, Ventrikelvolumen, Kreislauf, Blutkreislauf, Herz-Kreislaufsystem, Herzinsuffizienz, Myokard, Herzschwäche, Herzmuskel, Herzmuskelschwäche, Kardiologie, Anatomie, Physiologie, Organ, Organismus, Organe, Mensch, Medizin, Bild, Grafik, Illustration, Zeichnung

Physiologie Herz, Kontraktion des Herzens, Herzschlag
Kontraktion des Herzens (Herzschlag)

Physiologie Herz, Herz mit Vorhöfe, Herzkammern Herzventrikel und Ventile, das zentrale Organ im Blutkreislauf
Herz eröffnet mit Vorhöfe, Herzkammern (Herzventrikel) und Ventile, das zentrale Organ im Blutkreislauf, mit Fließrichtungen des Blutes

Pathophysiologie Herz, Herz bei Funktionsstörung Insuffizienz, Herzinsuffizienz, Herzschwäche, Herzmuskelschwäche
Herz bei Funktionsstörung (Insuffizienz), Herzinsuffizienz, Herzschwäche oder auch Herzmuskelschwäche genannt, des Herzens

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Anatomie Atlas online, Anatomie des Menschen
Physiologie Herz, Pumpfunktion im linken Vorhof und linken Ventrikel mit Phasen der Systole und Diastole Füllungsphase, Anspannungsphase, Austreibungsphase, Entspannungsphase oder Erschlaffungsphase

Pumpfunktion im linken Vorhof und linken Ventrikel des Herzens (im Uhrzeigersinn). Die Phasen der Systole und Diastole: Füllungsphase, Anspannungsphase, Austreibungsphase, Entspannungsphase oder Erschlaffungsphase. Der Blutkreislauf ist der physiologische Vorgang des Transports von arteriellem bzw. venösem Blut durch das kardiovaskuläre System, das aus dem Gefäßsystem und dem Herzen besteht. Er wird von der Pumpfunktion des Herzens angetrieben, der wiederum die Herzaktionen zugrunde liegen. Strömungsprofil: Verengungen und Aufzweigungen erzeugen in den Arteriolen den größten, in Kapillaren einen großen Widerstand. So fällt der Blutdruck in den Arteriolen am stärksten und wird hier am wirksamsten reguliert - Druckprofil. Dabei wird der Strom auch auf die Organe verteilt. Das Druckprofil, der Blutdruck, ist der Druck des Blutes in einem Gefäß. Der Blutdruck wird meistens an der Brachialarterie des Oberarmes gemessen wird. (Grafiken © Frank Geisler)

Physiologie Organe
Herz und seine Pumpfunktion

Das Herz (Kardia, Cor) pumpt das Blut durch den Körper und sorgt so dafür, dass Organe, Gewebe und Zellen mit genügend Sauerstoff versorgt werden und dass Kohlendioxid abtransportiert wird. Zwei Kreisläufe versorgen den gesamten Körper mit Blut, der kleine Kreislauf (Lungenkreislauf) und der größere Körperkreislauf. Im Körperkreislauf herrscht ein größerer Druck in den Blutgefäßen als im Lungenkreislauf, beide Kreisläufe funktionieren nur gemeinsam und laufen parallel zueinander ab.

Mit der Pumpfunktion liefert das Herz die Energie für die Strömung des Blutes. Sie läuft im rhythmischen Wechsel von Kontraktion und Erschlaffung, der Systole und Diastole des Herzens, ab und besteht in der Erzeugung von Druck und Bewegung von Volumen. Die Systole (Kontraktion) ist die Anspannungs- und Auswurfphase des Herzens, im Gegensatz zur Diastole, der Entspannungs- und Füllungsphase. Bei der Systole wird das Blut aus der linken und der rechten Herzkammer herausgepresst. Die Systole beschreibt die Druckleistung des Herzens. Im Herzrhythmus duchlaufen Volumen und Drücke in den Herzkammern verschiedene Werte. Letztere stellen die Herzklappen als Ventile der Stromrichtungen von den Vorhöfen zu den Arterien.
Drücke und Volumen werden direkt gemessen. Das Schließen der Klappen wird an den Herztönen hörbar. Die Abläufe folgen dem EKG.

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Der Herzschlag umfasst 6 Phasen:
In der Diastole (a) ruht das Herz. Die gefüllten Kammern zeigen niedrigen Druck und offene av-Klappe.
Die Systole (b) füllt die Kammern endgültig ohne Druckanstieg. Sie beginnt mit P.
Die Anspannungsphase (c) steigert den Druck, was die AV-Klappe zudrückt ohne das Volumen zu ändern. Sie setzt mit R ein.
Nach Öffnen der Arterienklappe fördert die Austreibung (d, e) mit steigendem Druck das Schlagvolumen und zieht die Klappenebene spitzenwärts. Dadurch füllen sich die Vorhöfe.
Die Erschlaffung (f) beginnt mit Schluss der Arterienklappen. Der Druck sinkt bei festem Volumen.
Zur Füllung (g) öffnen sich die AV-Klappen. Die Ventilebene steigt basiswärts und füllt Blut in die Kammern bei geringem Druck.

Physiologie Herz, Herzschlag Phasen, Diastole und Systole sowie Angaben zu Aortendruck, Ventrikeldruck, Vorhofdruck sowie Ventrikelvolumen mit EKG

Die Systole umfasst c bis e und die Diastole f bis b. Alle Phasen laufen für beide Kammern gleich ab. Die entwickelten Drücke sind im linken Ventrikel 5-mal höher als im rechten. Die Leistung der Pumpfunktion ist das Schlagvolumen von 70 ml je Kammer. Das ergibt 4,5 l/min als Herzminutenvolumen. Die Spitzendrücke liegen links bei 120 Torr und rechts bei 25 Torr.

Die Herzinsuffizienz (Herzschwäche, Herzmuskelschwäche) ist die krankhafte Unfähigkeit des Herzens, die vom Körper benötigte Blutmenge ohne Druckanstieg in den Herzvorhöfen zu fördern. Sie kann überwiegend die linke oder rechte Herzhälfte oder beide Herzhälften gleichmäßig betreffen. Es handelt es sich um eine Funktionsstörung (Insuffizienz) des Herzens wobei das Blut nicht mehr in ausreichender Menge weiterpumpt wird und dadurch Organe und Gewebe schlechter durchblutet werden.

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Medical Art Frank Geisler

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Physiologie Herz, Sinuskurve beim EKG Elektrokardiogramm, Herzspannungskurve, Aufzeichnung der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern

Sinuskurve beim EKG (Elektrokardiogramm), auch Herzspannungskurve genannt, ist die Aufzeichnung der elektrischen Aktivitäten aller Herzmuskelfasern

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03.10.2013 © Frank Geisler