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Physiologie

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Histologie Drüsenzellen der Bauchspeicheldrüse mit Langerhans-Insel, Inselzellen im Pankreas mit Beta-Zellen, Betazellen

Drüsenzellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) mit Langerhans-Insel, Inselzellen im Pankreas mit Beta-Zellen

Histologie Betazellen Beta-Zellen, die insulinproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln

Betazellen (Beta-Zellen), die insulinproduzierenden Zellen in den Langerhans-Inseln

Histologie Betazellen Beta-Zellen bei Diabets mellitus, Kapillare mit Blutzucker, Glukose, Glucose, Glykolyse, Glykogen, Blutglukose

Betazellen (Beta-Zellen) bei Diabets mellitus

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Anatomie Atlas online, Anatomie des Menschen

Physiologie Blutzuckerregulation, Hormone Insulin der B-Zellen und Glucagon der A-Zellen der Pankreas-Inseln

Signal- und Botenmoleküle Hormone dienen der Regulation der verschiedenen Körperfunktionen, sie können von Hormone bildenden Zellen in das umliegende Gewebe (parakrine Sekretion) oder in die Blutgefäße abgegeben werden (endokrine Sekretion). Die Blutzuckerregulation sichern die Hormone Insulin der B-Zellen und Glucagon der A-Zellen der Pankreas-Inseln. Bei Arbeit wirkt auch Adrenalin auf den Blutzuckerspiegel. Bausteine dieses Regelsystem sind die Pankreaszellen und Glukoserezeptoren des Hypothalamus als Fühler, das Pankreas unter zentraler Führung als Zentrum und die Ausschüttung der Hormone als Stellgrößen. Insulin senkt den Blutzucker, da es Glucose durch Glykogenbildung und Glykolyse aus dem Blut entfernt, Glucagon hebt ihn, indem es Glucose durch Glykogenabbau und Glucoseneubildung bereitstellt und Adrenalin hebt ihn durch Glykogenabbau und sichert mit Glykolyse erhöhten Arbeitsumsatz. (Grafiken © Frank Geisler)

Physiologie Hormonsystem
Periphere Hormone, Blutzuckerregulation
Ca++ Regulation

Hormone übermitteln Informationen von einem Organ zum anderen oder von einem Gewebe zum anderen, ähnlich wie es auch Nerven tun. Die durch Nerven vermittelten Information erreicht sehr schnell ihr Zielorgan. Von der Hormonausschüttung bis zur Hormonwirkung sind die Zeiträume je nach Hormon sehr unterschiedlich, einige Hormone wirken sehr schnell, während die Wirkung von anderen Hormonen erst nach Stunden einsetzt. Hormone werden von speziellen hormonproduzierenden Zellen gebildet, diese finden sich in Drüsen, in der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), der Zirbeldrüse, der Schilddrüse, der Nebenniere, den Langerhans'schen Inselzellen der Bauchspeicheldrüse. Einige Hormone werden auch von Nervenzellen gebildet, diese nennt man Neurohormone oder Neuropeptide. Hormone des Magen-Darm-Traktes finden sich verteilt in den Krypten. Charakteristisch für die Hormonproduzierenden Zellen sind Enzyme, die nur in diesen Zellen vorkommen. Die Freisetzung der Hormone ist individuell für jedes Hormon geregelt. Häufig werden Hormon in der Zelle gespeichert und nach Stimulation durch einen Freisetzungsstimulus freigesetzt.
Betriebs- und Baustoffwechsel erfordern ein gleichmäßiges Angebot notwendiger Stoffe. Der Körper stellt damit einen Blutspiegel ein, der gegen Schwankungen in Zufuhr, Verbrauch und Abfuhr konstant gehalten wird. Hormone steuern die dabei tätigen Stoffwechselprozesse, und die Blutspiegel werden durch biologische Regelung eingestellt, so z.B. für Glucose (Glukose) oder Ca2+ und Phosphat.

Die Blutzuckerregulation sichern die Hormone Insulin der B-Zellen und Glukagon der A-Zellen der Pankreas-Inseln. Bei Arbeit wirkt auch Adrenalin auf den Blutzuckerspiegel. Er wird bei 5mmol/l eingestellt.
Bausteine dieses Regelsystem sind die Pankreaszellen und Glukoserezeptoren des Hypothalamus als Fühler, das Pankreas unter zentraler Führung als Zentrum und die Ausschüttung der Hormone als Stellgrößen. Ihre Wirkungen sind:
Insulin senkt den Blutzucker, da es Glukose durch Glykogenbildung und Glykolyse aus dem Blut entfernt,
Glukagon hebt ihn, indem es Glucose durch Glykogenabbau und Glucoseneubildung bereitstellt und
Adrenalin hebt ihn durch Glykogenabbau und sichert mit Glykolyse erhöhten Arbeitsumsatz.

So steuern die Hormone mit dem Glucoseumsatz. Glucose, auch Dextrose genannt, ist ein Einfachzucker, Monosaccharid und gehört damit zu den Kohlenhydraten) den Blutspiegel. Der Blutzuckergehalt eines gesunden Menschen beträgt im nüchternen Zustand, nach Übernachtfasten, etwa 70 bis 100 mg/dl Blut. Im Blutplasma liegen die gemessen Werte ca. 10–15 Prozent höher. Außerdem liegen die Werte im arteriellen Blut über den Konzentrationen im venösen Blut, da Glucose während der Passage des Kapillarbettes in das Gewebe aufgenommen wird. Auch im Kapillarblut, das häufig zur Blutzuckerbestimmung verwendet wird liegen die Werte teils höher als im venösen Blut. Nach Nahrungsaufnahme steigt die Blutzuckerkonzentration an. Werte über 180 mg/dl in venösem Vollblut sind sicher pathologisch und werden als Hyperglykämie bezeichnet. Ein wiederholt oder dauerhaft erhöhter Blutzuckerwert weist in der Regel auf Diabetes mellitus hin. Glucosekonzentrationen unter 40 mg/dl in venösem Vollblut werden als Hypoglykämie bezeichnet.

Physiologie Ca ++ Ca2+ Regulation bewirken Parathormon der Nebenschilddrüse und Kalzitonin der C-Zellen der Schilddrüse

Die Ca2+ Regulation bewirken Parathormon der Nebenschilddrüse und Kalzitonin der Schilddrüsen-C-Zellen. Das Ca2+ im Blut steuert die Parathormon-Abgabe. Sie steigt bei Ca2+-Abnahme, dabei sinkt die Ausschüttung von Kalzitonin.

Die Ca2+-Regulation bewirken Parathormon der Nebenschilddrüse und Kalzitonin der Schilddrüsen-C-Zellen. So wird Ca2+ auf 2,5 mmol/l eingestellt. Gleichzeitig wird Phosphat bei 1 mmol/l festgelegt

Parathormon, auch Parathyrin (PTH), ist ein Peptidhormon, bestehend aus 84 Aminosäuren welches in den Nebenschilddrüsen (Epithelkörperchen) gebildet wird. Eine Verminderung dieser Konzentration induziert vermehrte PTH-Sekretion. Verschiedene Ursachen können für einen zu hohen bzw. zu niedrigen Gehalt des Bluts an PTH verantwortlich sein (Hyperparathyreoidismus bzw. Hypoparathyreoidismus).

Kalzitonin (Calzitonin, auch Thyreocalcitonin) ist ein Protein, das zur Gruppe der Peptidhormone gehört. Kalzitonin ist der Gegenspieler zum in den Nebenschilddrüsen gebildeten Parathormon. Beide Hormone regulieren den Kalzium- und Phosphathaushalt des Körpers. Kalzitonin senkt den Blutkalziumspiegel. Es hemmt die Kalziumfreisetzung aus dem Knochen (Osteoklasten werden gebremst).

Als Wirkungen finden sich:
Parathormon hebt das Blut-Ca2+, in dem es die Ca-Resorption aus Niere und Darm fördert und Ca2+ aus dem Knochen mobilisiert. Dazu steigert es die renale Phosphatabgabe.
Kalzitonin fördert Ca-Ausscheidung der Niere und Ca-Einbau im Knochen und hemmt die Ca-Abgabe des Knochens. So senkt es das Blutkalzium (Blut-Ca2+).

Das Ca2+ im Blut steuert die Parathormon-Abgabe. Sie steigt bei Ca2+-Abnahme, dabei sinkt die Ausschüttung von Kalzitonin.

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Medical Art Frank Geisler

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Physiologie Endokrine Drüsen bei Frau und Mann, Zirbeldrüse, Hypophyse, Schilddrüse und Nebenschilddrüsen, Thymus, Nebennieren, Pankreas, Ovar und Hoden
Endokrine Drüsen bei Frau und Mann: Zirbeldrüse, Hypophyse, Schilddrüse und Nebenschilddrüsen, Thymus (im Bild nicht zusehen), Nebennieren, Pankreas, Ovar und Hoden

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Histologie Schilddrüse, Schildrüsenzellen mit C-Zelle (mittig)

Die C-Zellen sind spezialisierte Zellen der Schilddrüse, die das Hormon Calcitonin bilden.

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03.10.2013 © Frank Geisler